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ID 44769
FullText URL
Thumnail 51_2518.pdf 4.09 MB
Title Alternative
Über die Seroreaktion bei der Abortivkur, insbesondere über die Kahnsche Reaktion und die Meinickesche Klärangsreaktion II
Author
Seki, Tenshisu
Abstract
Von den Syphilisfällen, die 6 Jahre hindurch in dieser Klinik beobachtet wurden, wählte ich 37 aus, bei denen während der Behandlung mehr als zweimal eine Blutuntersuchung vorgenommen wurde, und beobachtete die Schwankung der Seroreaktion durch die Abortivkur. 1) Die statistischen Beobachtungen über die gesamten untersuchten Fälle sind wie folgt: Der Krankheitsgruppe nach gibt es 3 Fälle von Initialscherose, 11 von Ulcus durum, 23 von Ulcus mixtum, und zwar ist der Prozentsatz beim letzteren am grössten (62.2%). Dem Geschlecht nach betrug der Prozentsatz bei Männern 94.6% und bei Frauen 6.4% und zwar ist er bei ersteren am grössten. Bei 21 bis 25 Jahre alten Leuten ist der Prozentsatz der Haufigkeit der Erkrankung am grössten; auch bei über 50-jährigen kommt sie vor. Betreffs des Berufes ist diese Krankheit bei Bauern am häufigsten. Seronegative Fälle waren 20 (54%), seropositive Fälle 17 (46%). 2) Die Fälle, bei denen die Seroreaktion nach der Normal-Neotanvarsan-injektion einer Menge von mehr als 0.72g immer negativ ausfiel, waren 17 (85%), dagegen waren die Fälle 2 (10%), bei denen die fruher negativ ausgefallene Flockungsreaktion nach der In-jektion von 0.24-0.5g N.N.T. (Normal-Neotanvarsan), plötzlioh positiv umschlug. Der Hauptgrund dafür ist wahrscheinlich, dass der Umschlag der negativen Seroreaktion in Positive naturgemäss gerade zu einer bestimmten Zeit eintritt. Eine andere Ursache kann die Provokation der Seroreaktion durch die Injektion sein. Ferner hängt der Umschlag auch wahrscheinlich von der Starke der Virus ab; auch hangt es von der. individuellen Verschiedenheit der Kranken ab. 3) Bei den Fällen, bei denen die negative Seroreaktion nach der N.N.T.-injektion einer Menge von 0.24-0.5g nicht in Positivität umschlug, gelang die abortive Behandlung und fiel die Seroreaktion in weiterer Behandlung niemals positiv aus. Ob die abortive Behandlung gelingt oder nicht gelingt, kann man beurteilen nach der Injektion von N.N.T. 0.24-0.5g. 4) Im Falle des Gelingens der abortiven Behandlung fällt bei Injektion von mehr als N.N.T. 0.5g die gleichzeitig auftretende Wassermannsche Reaktion und Muratasche Reaktion negativ aus, ebenso wird die gleichzeitig auftretende Browningsche Reaktion und Muratasche Reaktion negativ; dagegen fällt die Kahnsche Reaktion bzw. Meinickesche Klärungsreaktion II positiv aus; da diese beiden Reaktionen als unspezifisch anzusehen sind. 5) Bei der kombinierten Untersuchung zweier Arten Seroreaktion muss man von der beiden Komplementbindungsreaktionen, nämlich der Wassermannschen Reaktion and der Browningschen Reaktion, eine, ausserdem eine Flockungsreaktion nämlich Muratasche Reaktion auswahlen. Bei der kombinierten Untersuchung dreier Arten Seroreaktion muss man ausser den 2 oben genannten Reaktionen noch die Meinickesche Klärungsreaktion II hinzurechnen. Als Resultat dieser Untersuchung ergibt sich, dass im allgemeinen bei der Syphilistherapie obiges Material als richtungweisendes kriterium zur Beurteilung als genügend zu betrachten ist.
Published Date
1939-11-30
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume51
Issue
issue11
Publisher
岡山医学会
Start Page
2518
End Page
2524
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/51/11/51_11_2518/_article/-char/ja/
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language
日本語
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