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ID 44800
FullText URL
Thumnail 50_263.pdf 1.61 MB
Title Alternative
Über lokale Antikörperbildung durch Knochenmarkimmunisierung. (II. Mitteilung)
Author
Tokusige, Itusi
Abstract
Um lokale Antikorperbildung im Knochenmark nachzuweisen, wurde das Knochenmark des Oberschenkelbeins von Kaninchen mit verschiedenen Antigenen (Hühnerrote, Ziegenrote, Rinderserum) direkt injiziert und die entsprechende Antikörperbildung in Knochenmark, Milz, Leber und Blut und andere Oberschenkelknochenmark beobachtet. Verfasser untersuchte dabei den zeitlichen Verlauf der Antikörperbildung. Ferner prüfte er durch Schliessung des Nährkanals des Oberschenkelknochens mit Zahnzement nach der Antigeninjektion die lokale Antikörperbildung. Schliesslich verglich er diese Untersuchung mit der lokalen Immunisierung in Leber und Milz. Mit alle dem kam er zu den folgenden Resultaten. Bei direkter Knochenmarkimmunisierung des Oberschenkels mit Hühnerrote, Ziegenrote und Rinderserum wurden die Antikörper, d. h. Hämoagglutinin, Hämolysin Präcipitin, im Extrakt des Marks, wie beim Serumantikörper je nach den Antigenarten gefunden. Nach der Antigeninjektion vergrössert sich der Antikörpergehalt des Knochenmarks. Nach 3 Tagen zeigt sich die Antikörperbildung am höchsten. Bei einmaliger lokaler Immunisierung im Oberschenkelbein mit Hühnerrote wurde das Hämoagglutinin im immunisierten Knochenmark 48 Stunden nach der Injektion zum ersten Mal nachgeweisen (1/4-1/2 des Blutes), und nach 72 Stunden war es 1-2mal so reichlich wie das im Blut. Aber im unbehandelten Knochenmark war nach 48 Stunden kein Hämoagglutiningehalt nachweisbar und nach 72 Stunden war es erst 1/10-1/8 mal so gross wie das im immunisierten Knochenmark. Vom 5. Tage an war die Antikörpermenge im immunisierten Knochenmark gleich oder etwas geringer als die im Blut. Darnach verminderte sich die Antikörpermenge im Mark mit der Zeit wieder und war am 10. Tage 2/5-1/2 von der im Blute. Nach Schliessung des Ernährungskanals des Oberschenkelbeins war die Antikörpermenge nach weisbar in grösserer Menge vorhanden als im Blut und nach 72 Stunden 4-5mal so gross wie die im letzteren. Als Kontrollversuch immunisierte Verfasser Leber und Milz mit Hühnerrote in der gleichen Menge intravenös. Dabei fand er nach 72 Stunden ausser Blutsera keine Antikörper im Markextrakt. Im Milzextrakt jedoch fand er Hämoagglutinin zu 1/4-1/2 des Serumwertes. Daraus kann man schliessen, dass die Antikörperbildung im Mark reichlicher vor sich geht als in allen anderen Organen. Die Untersuchungen mit Hämolysin und Präcipitin gehen parallel mit der Hämoagglutininbildung nach lokaler Immunisierung. Mit Ziegenrote betrug die Antikörpermenge im immunisierten Knochenmark nach 72 Stunden ebenso viel wie oder bis zur Doppelte der Antikörpermenge im Blut. Bei Präcipitin War die Antikörpermenge in der immunisierten Knochenmarkemulsion nach 3-4 Tagen gleich gross oder die Hälfte der im Blut. Auf Grund dieser Untersuchungen kann lässt sich vermuten, dass ein Teil des injizierten Autigens die Antikörperbildung lokal angeregt und ein anderer Teil der allgemeinen Antikörperbildung dient. Deshalb beobachtet man nach Schliessung des Knochenmarks eine noch stärkere lokale Antikörperbildung. Aus diesen Untersuchungen kann man schliessen, dass das Knochenmark für die Untersuchung der lokalen Autikörperbildung am geeignetsten ist.
Published Date
1938-02-28
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume50
Issue
issue2
Publisher
岡山医学会
Start Page
263
End Page
291
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/50/2/50_2_263/_article/-char/ja/
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language
日本語
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joma