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ID 44807
FullText URL
Thumnail 50_508.pdf 6.48 MB
Title Alternative
Über den eitrigen LeberabszessEin Fall von der primär aus Samenstrang entstammenden Mischgeschwulst und von ihrem metastatischen Bauchtumor
Author
Miyagi, Teruo
Abstract
Ich habe einen Fall vor enorm grosser Abdominalgeschwulst erfahren, welche bei einem 28 jahrigen Manne von einer zwischen Samenstrang und Nebenhoden entwickelten Geschwulst metastatisch gebildet worden war. Der Patient unterzog sich vor etwa 2, 5 Jähren im Provinzialhospital von Hiroshima einer operativen Exstirpation einer von objektiven Symptomen freien rechtsseitigen Samenstranggeschwulst, wobei histologisch die Diagnose auf von der Hydatide entspringenden Kleinrundzellen-Sarkom gestellt wurde. Da er aber 1 Jahre 2 Monate nach der Operation im rechten Hypochondrium eine faustgrosse Geschwulst bemerkte, besuchte er wieder dasselbe Hospital. Dann wurde er wegen Verdacht auf Abdominal-Metastase der Samenstranggeschwulst bis zum März dieses Jahres (ca. 1 J, 2 M.) 7 mal mit Rontgen bestrahlt. Trotzdem nahm sie vielmehr so in Grösse zu, dass sie mannskopfgross wurde und rechte Bauchseite einnahm. Auf diese Weise wurde er stark abgemagert und zerschlagen, sodass er im April dieses Jahres in der Chirurgischen Klinik Tsuda frei von Kosten aufgenommen wurde. In unserer Klinik wurde er zuerst in derselben Einstellung wie im Provinzialhospital Hiroshima mit Röntgen und anderen Untersuchungsmethoden näher untersucht, um dann nach der Probelaparotomie das Probestück mikroskopisch zu forschen. Weiter wurde- bei der Obduktion beiderseitige Lungenmetastase festgestellt; nähere Untersuchung führte ferner zur Erkenntnis, dass dieser Tumor der Samenstranggeschwulst als primärem Herd entspringt und dann in der Bauchhöhle und den Lungen Metastasenbildung provoziert. Histologische Untersuchung ergab, dass es sich um myxomatöse, fibromatöse und sarkomatöse Mischgeschwulst mit quergestreifter Muskelfasern handelt. Die Abdominalgeschwulst und die Lungenmetastasen wurden vorwiegegend von Myxom- und Sarkomgeweben gebildet und waren arm an Muskelfasern, während die Samenstranggeschwulst aus einem dichten Gewebe bestand, reich an Zellen war und meistenteils aus sarkomatösen Geweben bestand. Der Myxomanteil beschränkte sich nur auf einen Teil des Geschwulstrandes und des Muskelgewebes und zeigte im allgemeinen bessere Entwicklung gegenüber den obenangeführten Metastasen. Die im Samenstrang und in der Kapsel entwickelte Geschwulst gehört im allgemeinen zur Seltenheit. Was dazu noch eine Mischgeschwulst mit quergestreiften Muskelfasern anbetrifft, so kann man darüber nur Vereinzeltes im Schrifttum finden. Es wurde im allgemeinen angenommen, dass die Mischgeschwulst des Hodens in den meisten Fällen einen bösartigen Verlauf einnimmt, während die von Samenstrang und Kapsel entsprungene einen mehr oder weniger gutartigen zeigt und auch die Metastase später in Erscheinung tritt. In meinem Falle wurde aber eine ausgesprochene Malignität nachgewiesen und die Rontgenbestrahlung versagte vollständig.
Published Date
1938-02-28
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume50
Issue
issue2
Publisher
岡山医学会
Start Page
508
End Page
518
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/50/2/50_2_508/_article/-char/ja/
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language
日本語
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joma