Journal of Okayama Medical Association
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「カムフル」ノ血管ニ對スル作用ニ就キテ

Katagi, Ryuzo
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Abstract
Trotz der zahlreichen Untersuchungen der Autoren ist die Gefässwirkung des Camphers noch nicht eindeutig aufgeklärt. Meine Versuche, die an den Gefässen vom Froschschenkel, Kaninchenohr und einigen Organen des Kaninchens (Niere, Milz, Dünndarm und Herz) angestellt wurden, haben folgende Resultate ergeben: Auf die Froschschenkel- und Kaninchenohrgefässe wirkt eine verdünnte Campherlösung, wie 0,005-0,02%, immer verengernd, während eine hohe Konzentration des Camphers, wie 0,05-0,1%, erst eine kurzdauernde Verengerung dann eine Dilatation verursacht. Diese vasokonstriktorische Wirkung des Camphers wird durch Einwirkung von einer 0,05% Atropinlösung aufgehoben, gleichviel ob sich dabei um eine verdünnte oder eine konzentrierte Lösung handelt. Dadurch kann diese Wirkung als auf einer Erregung der Vasokonstriktoren beruhend aufgefasst werden. Die Ursache der sekundären vasodilatatorischen Wirkung der stärkeren Konzentrationen des Camphers ist nicht eine einheitliche. Da die vasodilatatorische Wirkung der 0,05% Campherlösung durch die vorherige Behandlung mit einer 0,0002% Atropinlösung gehemmt wird, und da die vasokonstriktorische Wirkung des Adrenalins sowie des Baryums dabei nicht abgeschwächt ist, so unterliegt es keinem Zweifel, dass es sich dabei um eine Erregung der Vasodilatatoren handelt. Dieselbe Beziehung wird auch im Anfangsstadium der Vasodilatatation nach einer 0,1% Campherlösung nachgewiesen, ein Beweis dafür, dass diese Wirkung ebenfalls auf einer Erregung der Vasodilatatoren beruht. Anders verhält sich aber die Gefässerweiterung in den späteren Stadien, wobei die verdünnte Atropinlösung nicht mehr antagonistisch wirkt und die eigentliche Wirkung des Adrenalins sowie Baryums hochgradig abgeschwächt ist. Daraus ist höchst wahrscheinlich zu entnehmen, dass die Ursache für die vasodilatatorische Wirkung des konzentrierten Camphers in späteren Stadien in der Lähmung sowohl der Vasokonstriktoren als auch der Gefässmuskeln zu suchen ist. Auf die Gefässe der Niere, der Milz, des Dünndarms und die Kranzgefässe des Herzens wirkt der Campher in allen Konzentrationen 0,005-0,1% fast immer verengernd, und die Wirkung dauert auch bei hohen Konzentrationen viel länger an als bei dem Ohrgefäss. Diese Wirkung pflegt nach vorheriger Durchspülung mit einer 0, 05% Atropinlösung zu erlöschen, sie ist also hauptsächlich, wie bei den vorigen Fällen, Folge der Erregung der Vasokonstriktoren. An Milz-, Dünndarm- und Kranzgefässen weist die Vasokonstriktion während ihres Verlaufs eine mehr oder minder deutliche Remission auf. Da diese Remission durch vorherige Behandlung mit einer verdünnten Atropinlösung aufgehoben wird, so ersieht man, dass sie auf die Erregung der Vasodilatatoren zurückzuführen ist. Aus diesen Resultaten dürfte sich die Annahme aufstellen lassen, das der Campher an den Gefässen der genannten Organen gleichzeitig die Vasokonstriktoren und Vasodilatatoren erregt, dass aber die Folge der Reizung der ersteren wegen ihrer stärkeren Empfindlichkeit in den Vordergrund tritt.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489