Journal of Okayama Medical Association
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第1視覚中樞ト大脳半球視皮質トノ相互關係殊ニ外膝状體卜後頭極トノ關係ニ就テ(第2報)

Oshinomi, Takashi
Thumnail 42_253.pdf 4.58 MB
Abstract
Schon früher berichtete der Verf. beim Kaninchen über die experimentellen Untersuchungen des in Überschrift stehenden Gebietes, diesmal beschäftigt er sich beim Huude mit demselben Thema. Das Ergebnis lautet, wie folgt. Die Corticofugalsehfasern verlafen via Centrum semiovale, corona radiata, Capsura interna und Radiatio optica. Danach endigen sie im Dorsalkern des Corpus geniculatum externum, im Pulvinar, im Lateralkern a und b des Thalamus und im Corpus quadrigeminum anterius. Ihre Hauptendigungsstellen im Dorsalkern des C. g. e. sind die dorsomediale Partie des mittleren Abschnittes des Kerns sowie die orale und caudale Partie desselben. Der Ventralkren des C. g. e. ist nach der Läsion des Occipitallappens ganz und gar frei von den Marchischen Schollen, wie es auch beim Kaninchen der Fall ist. Die Endigungsstelle der Rindensehhügelfasern im Pulvinar erstreckt sich von dem oralen bis zum caudalen Ende desselben. Innerhalb des Nucl. lat. a thalami endigen die corticofugalen Sehfasern in seiner mittleren und caudalen Partie, während ihre Endigungsstelle im Nucl. lat. b thalami in seiner caudalen Partie lokalisiert ist. Die sich nach dem C. q. a. begebenden corticofugalen Sehfasern schlagen dreierlei Wege ein: 1) Fasern, welche caudalwärts zwischen dem C. g. e. und Pulvinar ziehen, treten in der Höhe der Übergangsstelle der mittleren und caudalen Partie des C. g. e. in die Radiatio optica ein, um dann auf dem Weg des Brachium quadrigeminum anterius in dem C. q. a. zu endigen. 2) Fasern, welche das C. g. e. durchziehen, treten an der Übergangsstelle der mittleren und caudalen Partie das C. g. e. in die Radiatio optica ein, um mit den ersteren Fasern zusammenzutreten. 3) Fasern, welche durch das Pulvinar ziehen, treten an seinem caudalen Ende in die Radiatio optica ein, um mit den eben erwähnten zweierlei Fasern zusammen weiter zu verlaufen. Die Endigungsstellen der zentrifugalen Rindenfassern im C. q. a. sind Stratum o., Str. gri. superf. und Str. gr. intermed. Keine zentrifugalen Rindenfasern begeben sich nach dem C. q. a. der gegenüberliegenden Seite. Die corticofugalen Sehfasern entspringen aus der Rinde des Gyrus lateralis posterioris und des G. lateralis u. z. aus der Lamina multiformis und der tiefen Schicht der Lamina ganglionaris. Die corticopetalen Sehfasern ziehen durch das Centrum semiovale und endigen grössteils in der Lamina granularis interna des Gyrus lat. post. und des G. syl. post., während die übrigen sich bis zur Rinde von G. lat., G. s. spl., G. spl. und G. suprasylv. post. u. s. w. verfolgen lassen. Die corticopetalen Sehfasern entspringen hauptsächlich aus dem Dorsalkern des C. g. e. Als Ursprungsstelle dieser Fasern nimmt der Dorsalkern des C. g. e. seine dorsomediale Partie in Anspruch, welche sich in der Höhe des mittleren Drittels des Kerns stark entwickelt. Der orale und caudale Endabschnitt des C. g. e. lässt keine corticopetalen Fasern entstammen.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489