Journal of Okayama Medical Association
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中心聴路特ニ顳顬葉ト内膝状體トル關係ニ就テ(第1報)

Ohnishi, Giei
Thumnail 43_1959.pdf 10.6 MB
Abstract
Bei Kaninchen hat Verfasser teils den Temporallappen, teils die Corpus geniculatum mediale zerstört, um die betreffenden Gehirne sowohl nach Marchi, als auch nach Nissl zu untersuchen. Das Ergebnis lautet wie folgt. 1) Die zahlreichen zentrifugalen acustischen Fasern aus der oberen u. der mittleren Temporalwindung sammeln sich im Stratum sagittale externum, während die spärlichen Kommissurfassern aus denselben Windungen durch das Corpus callosum zum collateralen Temporallappen ziehen. 2) Die ersteren erreichen durch die caudale u. die ventrale Partie des Caps. int. die Formatio reticularis b und verlaufen zwischen dem Tractus opticus und dem Thalamus, um das Corpus genicl. med. derselben Seite umzuhüllen. 3) Eine geringe Anzahl von Fasern aus den temporalen Windungen schlägt zuerst denselben Weg mit den obengenannten ein, dann gelangt aber an das dorsolaterale Ende des Pes pedunculi cerebri, um weiter in die Brücke einzutreten, wobei die Faserzahl allmählich spärlicher wird. 4) Durch die genannten reichlichen zentrifugalen Fasern wird das Corpus gen. med. von der lateralen, caudalen und dorsalen Seite umhüllt und zwar in seiner oralen Hälfte mit einer dicken Faserschicht, die nach caudalwärts allmählich dünner wird. 5) Fast in der Mitte der sagittalen Länge des Corp. gen. med. zweigt diese Faserschicht ein Faserbündel ab, das nach innen in das Corp. gen. med. eindringt, um dort sich bald wieder in zwei Bündelchen abzuteilen. Eins von ihnen zieht mediodorsalwärts, während das andere eine medioventrale Richtung einschlägt, sodass das Corp. gen. med. sich deutlich in drei Kerne (einem dorsalen, einem ventralen und einem Zwischenkern) einteilen lässt. 6) Die zentrifugalen acustischen Fasern dringen ins Corp. gen. med. hauptsächlich von der genannten Faserschicht, bes. von ihrem abgezweigten Faserbündel mit beiden Bündelchen ein, um in erster Linie in dem von beiden Bündelchen umarmten Zwischenkern und in zweiter Linie im dorsomedialen. Abschnitt des Ventralkerns zu endigen, während der ventrale Abschnitt des Dorsalkerns mit ihnen am spärlichsten versogt ist. 7) Die orale Hälfte des Corp. gen. med. empfängt diese Fasern am dichtesten, im. Gegensatz zur caudalen Hälfte. 8) Alle diese Fasern endigen im Corp. gen. med. derselben Seite, ohne weiter zu ziehen. 9) Die Lamina Ganglionaris im Gyrus temporalis superior und medius ist sehr wahrscheinlich die Ursprungsstelle der gennanten Fasern, doch lässt sich ihre Veränderung nach Zerstörung des Corp. gen. med. nicht deutlich erkennen. 10) Aus dem oralen Teil des Corp. gen. med. und zwar vorwiegend aus dem peripheren Teil des Zwischenkerns, weniger aus dem Ventralkern und am geringsten aus dem Dorsalkern entspringen die zentripetalen Fasern der Acusticusbahn. Diese Fasern vereinigen sich zu einem Faserbündel, das aussen und ventral vom Ventralkern zum Vorschein kommt, und von der Formatio reticularis a durch die hitere u. ventrale Partie der Caps. int. nach Corona radiata zieht, um dann auf dem Wege des. Stratumm sagittale externum vorwiegend im Gyrus temporalis sup. u. med., zum Teil aberr such im Gyrus temporalis inferior zu endigen. 11) Als Ursprungsstelle nehmen diese Fasern den ganzen Zwischenkern, die dorsale Hälfte des Ventralkerns und den ventrale Teil des Dorsalkerns im Corp. gen. med, in Anspruch. 12) Die zentripetalen Fasern der Acusticusbahn entstammen hauptsächlich der oralen Hälfte des Corp. gen. med., weniger aber auch seiner caudalen Hälfte.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489