Journal of Okayama Medical Association
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「アドレナロン」及ビ「アドレナリン」ニ對スル肝臟ノ解毒作用ニ就テ

Tani, Shôichi
Thumnail 43_1999.pdf 1.35 MB
Abstract
1. Die steigernde bzw. erniedrigende Wirkung des Adrenalins bzw. des Adrenalons auf den Blutdruck des Kaninchens ist bei der Applikation in die Mesenterialvene schwächer als bei der in die Femoralvene. Dabei nimmt die Wirkungsintensität des Adrenalins bis auf 1/10 ab, während die Wirkung des Adrenalons nur bis auf 1/3 abgeschwächt wird. 2. Bei der künstlichen Durchströmung der frisch herausgenommenen Kaninchenund Krötenleber mit adrenalin- und adrenalonhaltiger Ringerlösung von der Pfortader aus stellt sich die Verlustmenge der beiden Stoffe in der ausfliessenden Flüssigkeit nach Folin, wie folgt: Bei der Kaninchenleber, bei der Durchströmung mit 0.2 mg Adrenalin 59%, mit 0.5 mg Adrenalin 38%, mit 0.2 mg Adrenalon 43% und mit 0.5 mg Adrenalon 27%. Bei der Krötenleber, bei der Durchströmung mit 0.02 mg Adrenalin 32%, mit 0.05 mg Adrenalin 17%, mit 0.02 mg Adrenalon 38% und mit 0.05 mg Adrenalon 14%. 3. Nach der pharmakologischen Bestimmung des Adrenaline am Froschschenkelpräparat von Trendelenburg und des Adrenalons am Rattenuterus vom Verfasser ist der Grad des Verlustes während der Durchströmung der Kaninchenleber viel grösser. Dazu ist der Unterschied zwischen den beiden Stoffe deutlich zu ermitteln. Bei der Durchströmung mit 100 ccm einer 0.0002%igen Adrenalinlösung wurde eine Abnahme bei auf 1/6 und bei derjenigen mit 100 ccm einer 0.00005-0.00055%igen Adrenalonlösung bis auf 2/5-1/3 nachgewiesen. Bei der kololimetrischen Methode scheint der Anteil des nur wenig veraänderten Stoffes, der aber schon seine physiologische Wirkung verloren hat, noch ursprüngliche Reaktion zu behalten. Aus diesen Resultaten geht hervor, dass die Entgiftbarkeit des Adrenalons durch die Leber viel geringer ist, als die des Adrenalins, ferner dass die pharmakologische Bestimmungsmethode des Adrenalons am Rattenuterus vom Verfasser gut brauchbar ist, und endlich dass die Bestimmung dieser Stoffe auf dem pharmakologischen Wege bei einer derartigen Untersuchung viel zweckmässiger ist als die kololimetrische Methode nach Folin.
Note
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489