Journal of Okayama Medical Association
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經膚免疫ニヨル抗體産生ニ就テ

Joh, Yoshiaki
Thumnail 44_1783.pdf 2.91 MB
Abstract
Früher hat der Verfasser über Antigenität der Haut mitgeteilt und wird hier die Frage der perkutanen Immunisierung berühren, ob die Antigene die unverletzte Haut passieren kann und ob Antikörperbildung bei Versuchstieren nachweisbar ist. Zweitens wird er weiter die Frage der lokalen Antikörperbildung bei der Haut aus der Antikörpermenge des Hautextraktes erörtern. Als Versuchstier wurde das Kaninchen gewählt und als Antigene für Immunisierung wurden Säugetiersera (Rind, Ziege, Schwein und Pferd) und Hühnerserum, Coliemulsion und Coliextrakt, Ziegen- und Hühnerrote benützt. Die getrockneten Antigene wurden mit Vaselin gut gemischt und auf abgehaarte Hautstellen als Salbe appliziert. Bei der Untersuchung des Antikörpers prüfte er je nach der Anti genart die Präzipitinreaktion (nach der Immunserumverdünnungsmethode von Ogata und Uhlenhuthschen Methode), die Bakterio- und Hämoagglutination, Bakterio- und Hämolytischen Reaktion. Bei der Untersuchung der lokalen Antikörperbildung wurde die Antikörpermenge der sensibilisierten Hautstelle und des Serums genau bestimmt und dabei als Kontrolle noch die Antikörpermenge in Milz und normaler Hautstelle zu gleicher Zeit geprüft. 1) Das Präzipitin wurde durch 5-6 maliges Auflegen einer 10% igen Antigensalbe auf dieselbe Hautstelle im Blut des Versuchstieres nachgewiesen, und es wurde kein wesentlicher Unterschied in der Antikörperbildung durch perkutane Immunisierung an den verschiedenen Hautteilen wie z. B. Rücken-, Bauch- und Ohrmuschelhaut gefunden. Die Reaktion dieses Präcipitins war etwas anders, weil der Uhlenhuthsche Titer immer gleich oder ein wenig höher ist als der des Präzipitins bei gewöhnliche Immunisierungsweise, und stand der Verdünnungstiter deutlich niedriger. Aus diesen Resultate kann man schliesen, dass durch perkutane Immunisierung nur wenig Präzipitin im Versuchstier gebildet wird und dass die Bindungszone des Präzipitins hoch ist. Wenn man diese perkutane Immunisierung wieder wie vorher in gleicher Weise bei demselben Tier anwendet. kann man eine noch grösser Präzipitinmenge bekommen. Die durch die gesunde Haut resorbierte Antigenmenge ist so gering, dass das Antigen selbst im Blut mit anderen Präzipitinen nicht nachgewiesen werden kann. 2) Die Nebenreaktion des durch Perkutanimmunisierung erzeugten Präzipitins bei verwandten Tierseren ist bemerkenswert schwach, deshalb scheint dabei auf diese Weise ein spezifisches Präzipitin gebildet zu werden. Doch möchte ich dabei die Präzipitinmenge berücksichtigen, weil entsprechend dem Verdünnungstiter der Verwandtschaftsgrad beinahe parallel mit der Präzipitinmenge geht. Wenn man durch intravenöse Immunisierung mit minimaler Antigendosis den Präzipitin bei Versuchstieren erzeugt, so bekam man auch ein stark spezifisches Präzipitin. Dabei steht der Verdünnungstiter auch sehr niedrig. 3) Führte man die perkutane Immunisierung mit Ziegenblutkörperchen aus, (10% Salbe, 6 maliges Auftragen), so wurde ein äusserst geringes Hämolysin nachgewiesen. Die Hämoagglutininbildung mit Hühnerblutkörperchen (10% Salbe, 6 maliges Auftragen) bleibt immer negativ. Er erhielt ein Agglutinin gegen das Bakterienantigen (2%, Salbe, 5-6 maliges Auftrageu), doch ist der Titer niedriger als der bei intravenöser Vakzininjektion. Daher kann man sagen, dass die gesunde Haut je nach der Antigenart bezüglich der Durchlässigkeit etwas verschieden ist. 4) Die Antikörpermenge von Hautextrakt ist immer geringer als die von Serum. Dieses. Mengenverhältnis wird etwas anders mit der Immunisierungsweise. Bei intravenöser Immuniserung zeigt 3-7 Tage nach der letzten Immunisierung die Antikörper menge des Hautextraktes fast den gleichen Wert wie die des Milzextraktes und ist viel niedriger als der Serumwert, nach 3-4 Wochen nähert sich das Verhältnis des Antikörpers beider Organextrrkte etwas dem Serumwert. Bei perkutaner Immunisierung ist die Antikörpermenge des Hautextraktes. an der Immunisierungsstelle höher, danach kommt die Antikörpermenge an den anderen Hautteilen und dann die des Mizextraktes. Nach diesen Resultaten kann man die Möglichkeit einer lokalen Antikörperbildung an der immunisierten Hautstelle annehmen. 5) Diese Resultate kann man dahin verstehen, dass die Haut durch ihre mechanische Schutzkraft ein bestimmtes Antigen nicht durchdringen lässt, und auch grosse Mengen Antigen nicht auf einmal resorbiert, und dass sie mit einer lokalen Antikörperbildung antworten kann.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489