Journal of Okayama Medical Association
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視神經床下部ノ水分代謝ニ及ボス影響ニ就テ

Tsukuda, Tsuyoshi
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Abstract
Beim Kaninchen probierte Verfasser mit dem Hypothalamusstich die Wasserbelastung od. die kombinierte Anwendung des Caffeino-Natrium Benzoicums od. die des diuresehemmenden Pituitrins mit dieser Belastung an, und untersuchte den Grad der Hydrämie, indem er dabei die Erythrozytenzahl, das Hämoglobingehalt, das Eiweiss und das Kochsalzgehalt des Blutserums bestimmte. Dabei untersuchte er die Harnveränderungen, indem er die Harnmenge, das spezifische Gewicht, die Kochsalzmenge und das Gesamtstickstoffgehalt im Harn bestimmte. Eerner beobachtete er die Kochsalz- und Gesamtstickstoffausscheidung durch die Harnstoff- und Kochfalzbelastung. Aus diesen Untersuchungen gewann. er folgende Resultate. 1) Wenn man bei das Hypothalamusstich erfahrenen Kaninchen die Wasserbelastungsprobe anstellt, so sieht bei ihnen beträchtlichere Diuresehemmung und die Verminderung der Kochsalz- und Gesamtstickstoffausscheidung im Harn als bei normalen Kaninchen. Dabei erscheint der Grad der Hydrämie ziemlich deutlich. 2) Wenn man ihnen Caffeino- Natrium Benzoicum mit der Wasserbelastung kombiniert anwendet od. nur die Harnstoffbelastung probiert, so bemerkt man bei ihnen viel schwachere Bluteindickung, Diureseförderung und die Vermehrung des Kochsalzes und der Gesamtstickstoffausecheidung im Harn als bei normalen Kaninchen in denselben Versuchungen. 3) Wenn man ihnen Einführung des diuresehemmenden Pituitrins mit der Wasserbelastung od. nur die Kochsalzbelastung von grosser Menge anstellt, so findet man bei ihnen merkwürdige Blutverdünnung und die Verminderung der Menge des Kochsalzes und der Gesamtstickstoffausscheidung im Harn. Diese Erscheinungen sind bei normalen Kaninchen viel stärker. 4) Alle diese Veränderungen erscheinen etwa in einer Woche nach dem Hypothalamusstich am deutlichsten und werden nachher mit der Zeit immer undeutlich, um schliesslich im mehr als 3 Wochen nach der Operation und in einer Woche nach der Kontrastoperation, die durch das Stich äusserhalb des Hypothalamus gemacht wird, gänzlich zu verschwinden. 5) Aus obigen experimentellen Resultaten denke ich, dass der Hypothalamus eine grosse Rolle für den Wasserhaushalt spielt.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489