Journal of Okayama Medical Association
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甲状腺ト脾臟トノ相互關係(第2報)貧血恢復ニ關スル研究

Fujikawa, Takeo
Thumnail 47_1421.pdf 8.6 MB
Abstract
Wie ich im 1. Mittilung ausgeführt habe, wirken Schilddrüse und Milz in Bezug auf Erythrozyten, Hämoglobin, junge, besonders reticulierte Erythrozyten und bezüglich der Senkungsgeschwindigkeit der Erythrozyten, sodass sie sich nicht gegenseitig behindern. Ich habe also die Veränderungen der Erythrozytenzahl, der Hämoglobinmenge und des Erscheinungs-prozents der reticulierten Erythrozyten untersucht, und zwar bei Kaninchen, die eine durch Aderlass hervorgerufene Anämie zeigten und daher in gesteigerter erythropoietischer Tätigkeit standen, und habe zugleich den Prozess der Erholung von dieser Anämie beobachtet, um die Wechselbeziehung zwischen der Schilddrüse und der Milz festzustellen. 1) Bei einem Kaninchen, dem die Milz exstirpiert wurde und das eine durch Aderlass hervorgerufene Anämie bekam, zeigte sich die Erholung von der Anämie gegen den Kontrollversuch befördert. Reticulierte Erythrozyten kamen immer dem Grade der Anämie entsprechend vor. 2) Die Erholung von der Anämie ist nie von der Exstirpation der Schilddrüse beeinflusst worden. 3) Bei einem Kaninchen, das eine durch Aderlass hervorgerufene Anämie zeigte, dem die Milz exstirpiert war und das dann mit der täglichen Injektion des Schilddrüsenpräparates behandelt wurde, worde die Erholung von der Anämie langsamer. 4) Ein Kaninchen, das eine durch Aderlass hervorgerufene Anämie zeigte, dem die Schilddrüse exstirpiert war, und dem täglich ein biszchen Milzextrakt injiziert wurde, erholte sich von der Anämie langsamer. Dabei wurde auch das Vorkommen reticulierter Erythrozyten stärker. 5) Die Schilddrüse beeinflusst die erythropoietische Funktion nicht. Die Milz hat eine die erythropoietische Funktion hindernde Wirkung. 6) Das Vorkommen reticulierter Erythrozyten bedeutet kein Anzeichen für eine gesteigerte erythropoietische Funktion des Knochenmarks. Bei der herabgesetzten treten sie zahlreich auf.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489