Journal of Okayama Medical Association
Published by Okayama Medical Association

<Availability>
Full-text articles are available 3 years after publication.

癌屍ニ於ケル濱崎氏「けとえのーる顆粒」ノ研究(第2報)汞・固定ニ依ル研究

Kôsaka, Eigorô
Thumnail 53_2322.pdf 2.33 MB
Abstract
Der Verf., der den Vorgang des Nucleinstoffwechsels bei Leichen von Krebskranken histochemisch klarzulegen unternahm, hat in der vorhergehenden I. Mitteilung seine Studien über die Cr-Ketoenolgranula gründlich niedergelegt. Die Cr-Ketoenolgranula bestehen, chemisch betrachtet, aus den freien tierischen Nucleinsäuren und deren Spaltprodukten, welche Zucker enthalten. Im Gegensatz. dazu sind die Hg-Ketoenolgranula, die der Verf. diesmal zur Untersuchung verwendete, Endprodukte des Stoffwechsels der Ketoenolsubstanz und bestehen vorwiegend aus Purinbasen. Vor kurzem hat Hamazaki über die Hg-Ketoenolgranula im Krebsgewebe eine umfangreiche histochemische Darstellung gegeben. Der Verf. untersuchte in Sektionsfällen von Krebskranken ausführlich die Hg-Ketoenolgranula systematisch und morphologisch, und zwar nicht nur bei Krebsgeweben, sondern auch bei verschiedenen Organen des ganzen Kørpers und gelangte zu nachstehenden Schlussfolgerungen: In den verschiedenen Organen der Krebsleichen sind die Hg-Ketoenolgranula in mannigfaltiger Form anzutreffen: staubfein und rundlich, ahnähernd rundlich, eckig, schollig usw. Im Krebsgewebe kommen die Hg-Ketoenolgranula im allgemeinen in geringer Anzahl vor, jedoch sind sie, verglichen mit denselben Granula im normalen Muttergewebe, immer eher geneigt, sich zu vermehren. Im Vergleich zu den Granula bei normalen Geweben des Menschen zeigen sie in Herzmuskel, Milz, Trachea, Lunge, Kleinhirn, Zunge, Speiserøhre, Magen, Dickdarm, Pankreas, Nebennieren usw. eine Verringerung in äusserst starkem bzw. nur geringem Grade. In Grosshirn, Dünndarm, Niere usw. dagegen tritt die Verringerung in mässigem Masse auf. Solche quantitativen Schwankungen der Ketoenolgranula in den obengenannten verschiedenen Organen kann man nicht auf die vom Krebs hervorgerufenen Veränderungen allein zurückführen, da die Krebserkrankungen ausnahmslos entweder von sekundären Veränderungen oder von verschiedenen Komplikationen begleitet sind. Bei desquamierten Follikelepithelien der Schilddrüse verfallen die Kerne einer eigenartigen Kerndegeneration und erzeugen Ketoenolsubstanz. Des weiteren ist bemerkenswert: wenn krebsige Veränderungen in ausgedehntem Masse im Pfortadergebiete aufgetreten sind, so kommt bisweilen in den Leberzellen die Ketoenolsubstanz in gesteigerter Menge angehäuft zum Vorschein.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489