Journal of Okayama Medical Association
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後頭部皮膚ニ發生シタル「プラズモチトーム」症例ニ就テ

Nozaki, Aribumi
Thumnail 54_1635.pdf 5.28 MB
Abstract
Es handelt sich um ein Plasmoeytorn, welches bei einer 66 jährigen Frau an der Haut des hinteren Kopfes auftrat und wegen üblen Geruches und heftigen Schmerzes zunächst an einen Kopfhautkrebs erinnern liess. HÖchst selten ist die Erscheinung des Plasmocytoms auf der Körperoberflache. Ausser dem vorliegenden Fall verfügt die japanische Litelatur bislang nur noch über einen einzigen, von Matida beschriebenen Fall, in dem das Plasmocytom auf dem linken Ohrlappchen entstand. Auch in der Literatur des Auslandes fand der Verf. nur 2 Fälle, einmal das Plasmocytom der Inguinalgegend, das von R. Zimmermann beschrieben wurde, dann das Mammaplasmocytom, welches von G. Bronwald mitgeteilt wurde. Im Gegensatz zurn Fall von Matida, der gutartig war, verhielt sich der vorliegende Fall doch so auffallend bösartig, dass sowohl die insgesamt 4 mal vorgenommenen Exstirpationen als auch die sogar 23mal ausgefuhrten rontgenologischen Tiefenbehandlungen sowie Radiumtherapie völlig erfolglos blieben. Da aber im Schriftturn oft ausgezeichnete Wirkungen der röntgenologischen Tiefentherapie hervorgehoben worden sind, ist es nach dem Erachten des Verfassers um so rationeller, dass man vor der gründlichen Exstirpation zunächst einmal diese Bestrahlungstherapie vornimmt, wenn der oben beschriebene Fall auch leider von keinem Erfolg beschieden wurde. Am Schluss hat der Verf. in Hinsicht auf die Differenzialdiagnose gegenüber der Blastomycosis eingehendere Bernerkungen hinzugefügt, weil er in der Literatur, soweit sie ihm zuganglich war, keine diesbezuglichen Aufsätze finden konnte, obschon das Plasmocytom nicht nur klinisch, sondern auch histopathologisch manchmal ähnliche Merkmale aufweist.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489