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ID 47132
FullText URL
Thumnail 40_2235.pdf 602 KB
Title Alternative
Über die sog. “Lebersperre” bei Anchylostomiasis
Author
Miyasaki, Satoru
Abstract
Vor kurzem habe ich mit der von Max Grossmann erwähnten Chininmethode uber die sog. “Lebersperre” bei Anchylostomiasis, über Leberleiden, Magen- und Duodenalgeschwüren bei Kranken und auch bei Gesunden Untersuchungen angestellt und berichtet, dass bei vielen der Anchylostomiasiskranken eine Chininleukopenie konstatiert wurde und die Entstehungsweise der Chininleukopenie bei diesen Krankheiten, unter Berücksichtigung von mehreren Tatsachen, wahrscheinlich als sog. Lebersperre infolge Tonusanomalie des vegetativen Nervensystems bes. des Vagus, erklärt sein dürfte. Um noch eingehendere Kenntnisse über die sog. Lebersperre bei Anchylostomiasis zu gewinnen, ob sie vom Zustand der Leber bes. der Lebergefässe oder vom Tonuszustand des vegetativen Nervensystems abhängt, habe ich von neuem über Chininleukopenie bei obengenannten Krankheiten und auch bei Gesunden mit Manipulationen einerseits von Röntgenbestrahlung an der Lebergegend, andererseits mit Traubenzuckerzufuhr per os, Untersuchungen angestellt, diese Ergebnisse mit den Resultaten der in nüchterner Zeit ausgeführten Chiniproben bei diesen Krankheiten vergeglichen, und auch nach dem Bloor'schen Verfahren den Cholesteringehalt im mittels der Duodenalpumpe gewonnenen Duodenalsaft gemessen. Aus meinen Resultaten, wollen wir etwa folgendes hervorheben: 1) Die Röntgenbestrahlung mit 1/3 H. E. D. an der Lebergegend scheint in den meisten Fällen das Auftreten der Chininleukopenie zu begünstigen. 2) Die Resultate der Chininprobe nach 50-100g. Traubenzuckerzufuhr per os ähneln bei Krankheiten ausser Leberleiden, den Veränderungen in der Leukocytenzahl nach blosser Traubenzuckerzufuhr per os, während ich bei Leberleiden einen leichten Einfluss des Chinins bei diesen Versuchen bemerkt. Hochstand des Leberglykogengehaltes scheint die Wirkung des Chinins zu hemmen. 3) Der Cholesteringehalt im Duodenalsaft bei Anchylostomiasis schwankt in normaler Schwelle und beträgt durchschnittlich 33.0mg. Bei diesen Krankheiten scheint die Durchlässigkeit des Cholesterins an den Leberzellen in den meisten Fällen nicht gestört zu sein. Aus alledem scheint die Tonusanomalie des vegetativen Nervensystems bes. des Vagus, die Grundlage der sog. "Lebersperre" bei Anchylostomiasis zu sein aber die Gefässwand Jer Leber selbst, bei der Entstehung der Lebersperre bei diesen Krankheiten keine wichtige Rolle zu spielen.
Note
原著
Published Date
1928-10-31
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume40
Issue
issue10
Publisher
岡山医学会
Start Page
2235
End Page
2244
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/40/10/40_10_2235/_article/-char/ja/
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language
日本語
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joma