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ID 46382
FullText URL
Thumnail 42_2769.pdf 4.89 MB
Title Alternative
Vergleichende Studien über die Stärke der Wirkung einiger Sympathicusgifte auf die fördernden und hemmenden Fasern des Sympathicus (I. Mitteilung) Versuche am isolierten Bronchialmuskel, am Rattenuterus und Darm des Kaninchens
Author
Tani, Shoichi
Abstract
Um die Frage, ob die Stärke der Wirkung der Sympathicusgifte auf die fördernden mit der auf die hemmenden Fasern des Sympathicus etwa parallel sein kann, klar zu stellen, hat Verfasser in erster Linie die Stärke ihrer hemmenden Wirkung auf den Bronchialmuskel des Rindes und des Pferdes, auf den Rattenuterus und auf den Dünndarm des Kaninchens verglichen. Am isolierten Bronchialmuskel des Rindes wurde die Wirkungsstärke der Gifte einerseits mittels der wirksamen Minimaldosis, andererseits an Hand der antagonistischen Wirkung gegen Acetylcholin verfolgt. Die Gifte können nach der Abnahme ihrer Wirkungsstärke in der folgenden Reihe zusammengestellt werden: Adrenalon (0.00001-0.00002% bei Rind, 0.000005% bei Pferd)> Adrenalin (0.00001-0.00002% bei Rind u. Pferd) > d-Suprarenin (0.0005% bei Rind u. Pferd) > Ephedrin (0.003-0.005% bei Rind u. Pferd) > Mydriatin (0.005% bei Rind u. Pferd) > Phenyläthanolamin (0.01% bei Rind u. Pferd) > Tetrahydro-β-naphthylamin (0.005% bei Rind). Das letztere und Tyramin wirken auf den Bronchialmuskel des Pferdes nicht hemmend, ebensowenig das Tyr. auf den Rindermuskel, wobei nur eine erregend Wirkung durch Muskelreizung beobachtet wird. Auf den Rattenuterus wirken alle 8 Gifte ebenfalls hemmend. Aber Ephedrin, Mydriatin, Phenyläthanolamin, β-Tetra. und Tyr. wirken bei grösseren Dosen durch Muskelreizung erregend. Der Stärkegrad der hemmenden Wirkung ergibt fast die gleiche Reihe wie ober: Adrenalon (0.00000005%) > Adrenalin (0.000001-0.000002%) > d-Suprarenin (0.00002-0.00003%) > Ephedrin (0.00002-0.00003%) > Mydriatin (0.0005%) > Phenyläthanolamin (0.0005%) > β-Tetra. (0.0005-0.001%) > Tyr. (0.005%). Auf den Kaninchendarm wirken alle auch hemmend. Jedoch ist des Verhältnis der Wirkungsstärke anders als bei den obigen Organen: Adrenalin (0.000002-0.000003%) > d-Suprarenin (0.0001%) > Adrenalon (0.0001-0.0002%) > Ephedrin (0.001-0.002%) > Mydriatin (0.001-0.002%) > Phenyläthanolamin (0.002-0.005%) > β-Tetra. (0.0001-0.001%) > Tyr. (0.002-0.005%). Dazu ist zu bemerken, dass Adrenalon in grösseren Dosen oft eine Erregung infolge der Muskelreizung hervorruft, ferner dass die hemmende Wirkung von Ephedrin, Mydriatin β-Tetra. und Tyr. nur in leichtem Grade ausgeprägt wird, und bei etwas grösseren Dosen dagegen in eine erregende übergeht. Zu bemerken ist, dass Adrenalon in der hemmenden Wirkung auf den Bronchialmuskel und Rattenuterus Adrenalin übertrifft, und dass Ephedrin bei allen Organen stärker ist, als Phenyläthanolamin, welches in der blutdrucksteigernden Wirkung 3-4 mal so stark wie Ephedrin sein soll (Hasama). Daraus ist schon wahrscheinlich, dass es ein Parallelismus zwischen Intensität der fördernden und hemmenden Wirkung der Sympathicusgifte nicht immer bestehen kann.
Note
原著
Published Date
1930-11-30
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume42
Issue
issue11
Publisher
岡山医学会
Start Page
2769
End Page
2788
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/42/11/42_11_2769/_article/-char/ja/
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http://www.okayama-u.ac.jp/user/oma/
language
日本語
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Copyright© 岡山医学会
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joma