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ID 44351
FullText URL
Thumnail 52_760.pdf 5.73 MB
Title Alternative
Über die Filtrierung der Bakterien in der Leber bei der experimentellen akuten Peritonitis (II. Mitteilung.) Über die Schwankungen der Bakterienzahl im Lebergewebe mit der Berücksichtigung der pathologisch-histologischen Veränderungen der Leber und der Phagozytose von den Kupffer'schen
Author
Yasuhara, Motozo
Abstract
In der I. Mitteilung berichtete der Verf. von der Filtrierung der Bakterien in der Leber, indem er bei Meerschweinchen experimentell akute Peritonitis hervorgerufen hatte. Hier in der II. Mitteilung stellt derselbe Verf. ebenfalls bei Meerschweinchen über die Schwankungen der Bakterienzahl im Lebergewebe mit Berücksichtigung pathologisch-histologischer Veränderungen der Leber sowie über die Speicherungstätigkeit der Kupffer'schen Sternzellen experimentelle Untersuchungen an. Er kam zu den folgenden Resultaten: 1) Das Lebergewebe der normalen Meerschweinchen zeigte sich als bakterienfrei. 2) Bei akuter Peritonitis war die Zahl der Bakterien im Lebergewebe der Meerschweinchen individuellen Schwankungen unterworfen. Auch örtlich war die Zahl verschieden: in der zentralen Partie der Leber fanden sich die Bakterien in grösserer Menge als in der peripheren Partie. 3) Nach der Injektion der Aufschwemmung in die Bauchhöhle traten die Bakterien im Lebergewebe nach Ablauf von 5 Minuten auf; sie vermehrten sich dann allmählich und erreichten mit 2 Stunden das Maximum, danach aber wurde eine Zeit lang keine erhebliche Veränderung an Zahl beobachtet. Von der 6. Stunde an nahmen die Bakterien wieder zu und wurde schlieselich unzählbar. Die Bakterienzahl schwankte ungefähr parallel mit derselben Zahl im kreisenden Blut. 4) Die Leber war tätig, die Bakterien zu speichern; diese Tätigkeit war im Frühstadium nach dem Auftreten der Bakterien besonders lebhaft. 5) Die Leber erlitt schon im Fiühstadium pathologisch-histologische Veränderungen und liess Atrophie, Dissoziation, trübe Schwellung sowie Nekrose der Zellen, Vaknolenbildung im Protopinsma, degenerierende Veränderungen an den Kernen, Dilatation der Blutgefässe, Blutstauung, Hyperämie und Atrophie der Sternzeilen usw. erkennen. Diese histologiechen Veränderungen der Leber kann man aber bei der Peritonitis auf die Wirkungen der resorbierten Bakterien und ihrer Toxen aue der Bauchhöble zurückführen. Nach dem zeitlichen Verlauf der Reaktion ist es höchst wahrscheinlich, dass die Leberfunktion mit dem Fortechreiten der Peritonitis eine steigernde Störung erleidet. 6) Wenn man das Auftreten der Granula in der Leberaellen als die Phagozytose annehmen darf, muss man, aus der Leistungsfähigkeit und der Anzafil der Zellen schliessend, gerade den Leberzellen eine viel wichtigere Bedeutung für die Speicherung zurechnen als den Kupffer'schen Sternzellen.
Published Date
1940-04-30
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume52
Issue
issue4
Publisher
岡山医学会
Start Page
760
End Page
771
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/52/4/52_4_760/_article/-char/ja/
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language
日本語
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joma