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ID 45123
FullText URL
Thumnail 49_2057.pdf 6.91 MB
Title Alternative
Pharmakologische Studien über die Wirkung des Methylaminooctens. (III. Mitteilung) Wirkung auf die Blutgefässe, Atmung, Harnabsondcrung und den Blutzucker und Einfluss des Histidinum hydrochloricum auf die Wirkung der genannten Substanz auf den überlebenden Uterus und Darm des Kaninchens.
Author
Miyake, Shinji
Abstract
Im Anschluss an die vorangehende Mitteilung hat Verf. weiter die Wirkung des Methylaminooctens auf die Blutgefässe, Atmung, Harnabsonderung und den Blutzucker, und auch über den Einfluss des Histidinum hydrochloricum auf die Wirkung dieser Substanz auf den uberlebenden Uterus und Darm des Kaninchens studiert. Die Resultate können, wie folgt, kurz zusammengefasst werden; 1. Methylaminoocten wirkt auf das Kaninchenohrgefäss in kleinon und mittleren Dosen im allgemeinen vasokonstriktorisch, in grossen dagegeu vasodilatatorisch. Der Angriffspunkt liegt dabei in der Gefässmuskulatur selbst. Auf das Gefäss des Kaninchendünndarms übt diese Substanz bis zu einer verhältnismässig hoheren Konzentration eine vasodilatatorische Wirkung aus, keinen Einfluss aber auf das Nierengefäss. Auf das Froschschenkelgefäss wirkt sie in allen Dosen immer vasokonstriktorisch. 2. Injiziert man diese Substanz dem Kaninchen intravenös, so nimmt die Atemfrequenz und auch die Atemtiefe vorübergehend zu. Wenn man sie aber einem Kaninchen einspritzt, bei dem schon durch Arecolininjektion Krämpfe des Bronchialmuskels herbeigeführt worden sind, so sicht man öfters, dass die durch Arecolin vermehrte Atemfrequenz wieder abnimmt und die Dyspnoe sehr erleichtert wird oder ganz verschwindet. 3. Nur bei Darreichung einer grossen Menge dieser Substanz kann die Harnmenge des Kaninchens leichtgradig zunehmen. 4. Die subkutane Injektion mit dieser Substanz führt beim Kaninchen keine Zuod. Abnahme des Blutzuckers herbei, währeud die intravenöse Darreichung in grosser Menge eine leichtgradige Blutzuckervermehrung verursacht. Auch wird durch sie die durch Adrenalin od. Adrenalon hervorgerufene Hyperglykämie auffallend verstärkt. 5. Histidinum hydrochloricum (Larostidin) übt auf den ausgeschnittenen Kaninchenuterus eine erregende Wirkung aus, meistens nach einer vorübergehenden Hemmung. In grossen Dosen aber wird der Uterus ohne Ausnahme gelähmt. Die Uteruserregung kommt von einer Erregung des Muskels selbst und die primäre vorübergehende Hemmung rührt vom Reiz der hemmenden Sympathicusfaserenden her. Interessant ist ein gewisser Antagonismus zwischen Methylaminoocten und Histidinum hydrochloricum an diesem Organ. Die Erregung des Uterus durch das erstere wird durch letzteres merkwürdig herabgesetzt. 6. Histidinum hydrochloricum (Larostidin) wirkt auf den überlebenden Kaninchendünndarm ausschliesslich hemmend. An dieser Hemmung, die durch Darreichung einer kleinen bzw. mittleren Dosis hervorgerufen wird, nehmen die hemmenden Sympathicusfaseru teil; die Hemmung nach einer grossen Dosis hat ihren Ursprung in der Lähmung des Muskels selbst. Histidinum hydrochloricum kann nicht nur die Erregung des Darmes, die bei Anwendung des Methylaminooctens öfters auftritt, gänzlich unterdrücken, sondern auch die hemmende Wirkung des Methylaminooctens verstärken.
Published Date
1937-10-31
Publication Title
岡山医学会雑誌
Volume
volume49
Issue
issue10
Publisher
岡山医学会
Start Page
2057
End Page
2075
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489
Content Type
Journal Article
Official Url
https://www.jstage.jst.go.jp/article/joma1889/49/10/49_10_2057/_article/-char/ja/
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language
日本語
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