Journal of Okayama Medical Association
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肝臟「ヂストマ」ノ膵管進入要約ニ關スル實驗的研究

吉田 智一 岡山醫科大學病理學教室
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抄録
Über den Mechanismus der Einwanderung von Clonorchis sinensis in den Ductus pancreaticus gibt es bisher keine überzeugende Ansicht. Auf Grund der bereits von ihm berichteten Beobachtungen an 3 Fällen von Clonorchiasis beim Menschen, welche auf eine aktive Einwanderung der Würmer in den Ductus pancreaticus hinwiesen, stellte Verfasser experimentelle Untersuchungen über das Wesen des Einwanderungsmechanismus von Clonorchis sinensis in der Ductus pancreaticus an und kam zu folgenden Resultaten. 1) Bei Fütterungsversuchen mit enzystierten Cercarien an Hunden wurde Clonorchis sinensis in den Ausführungsgängen des Pankreas bei den 8 Tieren, denen gleich nach der Fütterung galle in den Ductus pancreaticus injiziert wurde zu 87.5%, und bei den 5 ebenso mit physiologischer Kochsalzlösung in jizierten Tieren zu 100% nachgewiesen, während bei den 5 Kontrolltieren (ohne Injektion) nur in 2 Fällen (40%) das Schmarotzen in dem Pancreas gefunden wurde. 2) Die in die Harnblase des Kaninchens eingebrachten und frisch aus den Cysten ausgeschlüpften jungen Würmer krochen in beide Harnleiter, wodurch das künstliche Herabfliessen verschiedener Säfte bewirkt wurde, hinein, und zwar zahlreicher in die mit Galle durchtränkte Seite als in die andere, mit dem Pankreassaft oder mit der Kochsalzlösung versehene Seite. Wenn der Pankreassaft und die Kochsalzlösung zugleich in je einen Harnleiter eingeführt wurden, wurde die Einwanderung der Würmer in eine pankreassafthaltige Seite immer als stärker gefunden. 3) Die jungen Würmer, die in die Harnblase des Kaninchens eingebracht wurden, krochen zahlreicher in den Harnleiter hinein, durch welchen die Flüssigkeit fortwährend strömte, als in den Harnleiter ohne Strömung. 4) Bei der Durchspülung beider Harnleiter des Kaninchens mit 0.85% iger Kochsalzlösung, die verschiedene pH-Werte hat, zeigten die in die Harnblase eingebrachten Würmer stets positive Chemotaxis auf höhere pH, wenn die Durchspülungsflüssigkeiten beider Harnleiter eine grosse pH-Differenz (über 0.4) aufwiesen. Je grösser ferner die pH-Differenz war, desto deutlicher wurde die Chemotaxis-bis pH=90-nachgewiesen. 5) Die angestellten Versuche kann man in folgender Weise zusammenfassen: a) Die Cercarien von Clonorchis sinensis vermögen in den Ductus pancreaticus aktiv einzuwandern, hier zu schmarotzen und zu reifen. b) Clonorchis sinensis zeigt zwar eine positive Chemotaxis zum Pankreassaft, aber eine schwächere als zur Galle. c) Clonorchis sinensis zeigt eine positive Rheotaxis. Diese Eigenschaft tritt aber viel schwächer als die Chemotaxis hervor. d) Clonorchis sinensis zeigt zur Alkalität eine positive Chemotaxis, die sich proportional zu der Zunahme der Alkalität-wenigstens bis pH=9.0-verstärkt. e) Es ist also anzunehmen, dass für die Einwanderung der Cercarien von Clonorchis sinensis in den Ductus pancreaticus die Wasserstoffionenkonzentration des Pankreassaftes eine gross Rolle spielt.
備考
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489