Journal of Okayama Medical Association
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環状「グアニヂン」誘導體ノ蛙ニ於ケル麻痺作用竝ニ骨骼筋ニ對スル作用比較研究

藤野 源三 岡山醫科大學藥物學教室
Thumnail 43_1020.pdf 2.83 MB
抄録
1. Vergleicht man die lähmende Wirkung des zum Versuche herangezogenen zyklischen Guanidinderivates mit der Wirkung von Dekamethylendiguanidin am ganzen Frosch, so ergibt sich der abnehmenden Wirkungsstärke nach folgende Reihe: Phenyläthylguanidin (Phenyl), Dekamethylendiguanidin (Deka), Piperonylguanidin (Pipero), Benzylguanidin (Benzyl), Pentamethylenguanidin (Penta), Cyklohexylguanidin (Cyklo). 2. Am Nervenmuskelpräparat des Frosches bedingen diese Guanidinderivate in kleinen Dosen eine Steigerung der Erregbarkeit auf den elektrischen Reiz, wirken aber auch auf die Ermüdbarkeit erhöhend. Bei den meisten Stoffen jedoch werden, wie bei dem ganzen Frosch, keine fibrillären Zuckungen bemerkt. Die die Erregbarkeit steigernde Wirkung ist bei Benzyl und Pipero deutlich, bei Phenyl, Cyklo und Deka dagegen nur sehr schwach. 3. Bei Penta werden starke fibrilläre Zuckungen beobachtet und auch eine Steigerung der Erregbarkeit, wie Verkleinerung der Reizschwelle und Vergrösserung der Zuckungshöhe, wird deutlich nachgewiesen. 4. Bei allen diesen Stoffen werden mit der Steigerung der Giftkonzentration lähmende Erscheinungen, wie Erniedrigung der Erregbarkeit, Abnahme der Zuckungshöhe und Steigerung der Ermüdbarkeit, konstatiert; schliesslich werden die motorischen Nervenendigungen vollständig gelähmt, während der Muskel immer noch mehr oder weniger seine Erregbarkeit behält. 5. Das Verhältnis der Konzentration, die die Nervenendigungen lähmt, zu derjenigen, die den Muskel unerregbar macht, ist je nach den Stoffen sehr verschieden. Bei Phenyl und Cyklo ist es am kleinsten (1:10), dann grösser bei Guanidin (1:4) und bei Penta (1:2), bei Benzyl und Deka (1:1-2.5) ist es am grössten. Die curareartige Wirkung ist also bei den 2 ersten am elektivsten. 6. Hinsichtlich der Stärke der lähmenden Wirkung auf die Nervenendigungen ist Phenyl am stärksten, dann folgen Benzyl, Cyklo und Deka, Pipero ist noch schwächer, und Penta und Guanidin sind am schwächsten. 7. Die Stärke der lähmenden Wirkung auf den ganzen Frosch stimmt mit der auf die motorischen Nervenendigungen nicht immer überein. 8. Bei den aromatischen wie auch bei den Zykloparaffinderivaten scheint eine Vermehrung der CH(2)- Gruppe in der Kette resp. in dem Ring die lähmende Wirkung zu steigern, die die Erregbarkeit steigernde Wirkung aber zu vermindern.
備考
原著
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489