Journal of Okayama Medical Association
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「ヘルニヤ」嚢内卵巣ヨリ纖維腫ノ發生

川崎 祐宣 岡山醫科大學津田外科教室
Thumnail 46_1923.pdf 2.91 MB
抄録
Es handelt sich um ein 25 jähriges Fraulein, das seit seiner Kinderzeit an der linken Inguinalgegend eiuen Bruch hatte. Der Bruch vergrosserte sich allmählich. Seit etwa anderthalb Jabren klagte sie uber leichte Schmerzen in der Inguinalgegend. Man konstatierte bei der Bauchpresse einen übertaubeneigrossen Tumor an der linken Inguinalgegend, der beim Naclllassen in die Bauchhohle zurucktrat. An der Bruchpforte konnten 2 Finger durchgehen. Bei der Operation konnte man als Bruchinhalt linkes Ovarium und Tube feststellen. Man bemerkte auch einen kleinen fingerspitzgrossen Knoten an dem Ovarium, der als pathologisch angesehen wurde. Der Bruch zeigte chronische Entzündung, d. h., der Sack und der Eileiter waren verdickt und miteinander verwachsen. An der Oberfläche des Ovariums waren fibrinöse Beläge sichtbar. Wegen der pathologischen Veränderungen wurde das Ovarium mit der Tube entfernt und die Bruchpforte nach Bassini gesphlossen. Das Ovarium war etwas vergrössert und hatte mehrere grosse Zysten an der Schnittfläche. Histologisch ergab sich das Ovarium als fibrose Entartung des Parenchyms und der Knoten desselben als ein Fibrom. In der Litetatur kann man sehen, wie oft das Ovarium im Bruchsack entzundliche Verändrungen zeigt und dass die Entehung einer Geschwulst aus dem Ovarium sehr häufig ist. In meinen Fall kann man auch die mechanische Wirkung, die schon von der Kindheit an auf das Ovarium durch die enge Bruchpforte ausgeübt wurde, als einen sehr Wichtigen Faktor fur. die Entstehung des Fibroms annehmen.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489