Journal of Okayama Medical Association
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肝臓ノ血液凝固血中「フイブリノゲーン」竝ニ補體ノ消長ニ及ボス影響ニ關スル實驗的研究

日域 旭丸 岡山醫科大學石山外科教室
Thumnail 46_1931.pdf 1.75 MB
抄録
Der Berichtende hat mit verschiedenen Dosen von Tetrachlorkohlenstoff zahlreiche Versuche augestellt über die Beziehungen der Leber zu der Blutgerinnung, dem Fibrinogen im Blute sowie dem Komplemente. Aus den Ergebnissen hat er Schlüsse gezogen. 1. Der Tetrachlorkohlenetoff bei über P.K. 0.002cc stort die Kaninchenleber, führt zur Verlängerung der Blutgerinnungszeit und zur Verminderung des Fibrinogens im Blute sowie des Komplementes. Sowohl jene Verlängerung als auch diese Verminderung geht immer parallel mit dem Quautum des Tetrachlorkohlenstoffes; je grösser nämlich dieses Quantum ist, desto grösser ist die Veränderung in jenen eben genannten drei Beziehungen. 2. Die Injektion von Tetrachlorkohlenstoff unter P.K. 0.001cc wirkt reizend auf die Kaninchenleber und führt zur Verkürzung der Blutgerinnungszeit und zur Vermehrung des Fibrinogens im Blute sowie dessen Komplementes. Diese Verkürzung oder Vermehrung ist bei P.K. 0.0007cc am stärksten, bei P.K. 0.002cc bleibt jedoch die Wirkung schon aus. 3. Die Milzexstirpation oder die Blockierung des Reticuloendothelzellensystems hat beim Kaninchen fast garkeinen Einfluss auf die Blutgerinnungszeit, das Fibrinogen und dessen Komplement. 4. Die Reizdosis des Tetrachlorkohlenstoffes für die Leberzellen wirkt auch beim Kaninchen, dessen Reticuloendothelsystem blockiert wurde, reizend auf die Leberzellen und führt zur Verkürzung der Blutgerinnungszeit und zur Vermehrung des Fibrinogens im Blute sowie dessen Komplementes. 5. Die Reizdosis des Tetrachlorkohlenstoffes für die Leberzellen wirkt beim Kaninchen, welchem Nobirdiu injiziert wurde, reizend auf die Leberzellen und führt zur Verkürzung der Rlutgerinnungszeit ebenso beim normalen Kaninchen. 6. Die Verkürzung der Blutgerinnungszeit durch die Reizdosis des Tetrachlorkohleustoffes für die Leberzellen tritt beim Kaninchen, dem der Ductus choledochus communis unterbunden wurde, nicht so auffallend auf wie beim normalen Kaninchen oder wie bei dem, welchem Nobirdin injiziert wurde.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489