Journal of Okayama Medical Association
Published by Okayama Medical Association

<Availability>
Full-text articles are available 3 years after publication.

受精卵ノ初期發育ニ關スル研究 其ノ1「マウス」受精卵ノ輸卵管中ニ於ケル發育

佐藤 幹 岡山醫科大學解剖學教室胎生學研究室
Thumnail 48_423.pdf 4.21 MB
抄録
Es ist ganz unmöglich, die Entwicklungsvorgänge des Menscheneies stufenweise zu verfolgen, weil das Material über die Befruchtung im Eileiter und die weitere Entwicklung darin und im Uterus schwer zu gewinnen ist. Daher soll man sich damit begnügen, auf die ganzeu Entwicklungsvorgänge beim Menschenei durch die Beobachtungen der Entwicklungsvorgänge beim Säugetierei und durch die des beim Menschen zufällig gewonnenen Materials zu schliessen. Ich habe seit 4 Jahren unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Shikinami über dieses Problem beim Mäuseei gearbeitet und möchte jetzt einiges darüber veröffentlichen. Vom Ende des 19. Jahrhunderts sind die Entwicklungsvorgänge des Mäuseeies von Selenka (1883), Duval (1892), Robinson (1892), Jenkinson (1900), Sobotta (1893-1911), Burckhard (1901), Melissinos (1907) u. a. genau untersucht worden. Jetzt möchte ich über die Entwicklungsvorgänge des Mäuseeies in der Tuba uterina berichten. Meine Untersuchungsmethoden sind folgende: Ich untersuchte jeden Tag den Scheideninhalt von zablreichen weiblichen Mäusen, welche damals sicher nicht schwanger waren und nur einzeln in den Glastuben oder hölzernen Kästen leben durften. Wenn die oestrous Periode kam, d. h. der Scheideninhalt nur aus kernlosen Epithelzellen bestand, habe ich einen lebhaften männlichen Bock zu ihnen gesetzt. Dann tötete ich die Mäuse zu bestimmten Stunden nach der Entdeckung des Samenpfropfes in der Scheide oder der Samenfädchen im Scheideninhalt, welchen ich am nächsten Tage nach dem Mitleben des Männchens mit der Pipette ausgesaugt und auf dem Objektglas mikroskopiert hatte. Zu verschiedenen Stunden nach der Begattung tötete ich die Böckchen und gewann die Uteri samt dem Eileiter und den Ovarien, indem sie von dem Mesometrium abgetrennt wurden. Alle Materialien wurden mit Zenker, Orth, Bouin, Müller und Flemmingschen Flüssigkeiten fixiert. Dann wurden die meisten Teile mit Boraxcarmin stückgefärbt und in 10μ dicke Querund Sagittalschnittserienpräparate der Ovarien und Eileiter geschnitten. Die anderen übrigen Teile wurden in Paraffin eingebettet, in Serien geschnitten und zuletzt mit Eosin- Hämatoxylin eingefärbt. Die auf diese Weise von 24 Stunden bis zu 96 Stunden nach der Begattung gewonnenen Präparate zählen 18 und in ihnen werden ca. 97 Eier gefunden. Die Hauptresultate sind folgende: 1) Die Eizelle, in welche Sperma eingedrungen ist, ist noch mit einer dicken durchsichtigen Membran “ Zona pellucida” ausgekleidet, indem häufig eine dicke Eiweisshülle diese umgibt. Richtungskörperchen oder Polzelle wird nur eins gesehen, 2 sind sehr selten. Kraft der Flimmerbewegung schreitet die Eizelle von Infundibulum und Fimbrien nach dem Ampullarteil fort, weil die Epithelzellen der Fimbrien und der Infundibularteile Flimmerhaare besitzen. Die Epithelzellen der Ampullar- und Isthmusteile haben jedoch keine Flimmerhaare, sondern die Ringmuskulatur des Eileiters ist besonders an dessen Isthmusteil stark eutwickelt, und daher schreitet das Ei in diesem Teil kraft der Kontraktion der Ringmuskelschicht fort. 2) Die befruchtete Eizelle teilt sich in 2 Zellen 1 1/2 Tage nach der Begattung. Der 2-zellige Keim sitzt im Isthmusteil, noch ausgekleidet mit der Zona pellucida, um welche die Eiweisshülle sitzt. Richtungskörperchen zählt man meist nur 1. Die 2 Furchungskugeln teilen sich in 4 Zellen. Aber die eine teilt sich in 2 Kugeln früher als die andere, so dass sich eine Zeit lang ein 3-Zellenstadium zeigt. 3) Die 2 Furchungskugeln teilen sich 2 1/2 Tage nach der Begattung im Isthmusteil des Eileiters in 4 Zellen. Der 4-zellige Keim hat noch die Zona pellucida, aber meist fehlt die Eiweisshülle. In den meisten Fällen wird 1 Richtungskugel gesehen. 4) Bis zum 3. Tage nach der Begattung teilen sich die 4 Furchungskugeln in 8 Zellen. In diesem Stadium finde ich such zwischen allen 8 Zellen einen Grössenunterschied ; 4 kleinere Furchungskugel und 4 grössere. Diese sind Makromeren, jene Mikromeren. Der Keim ist meist oval und hat noch die Zona pellucida, aber keine Eiweisshülle. 5) Der 8-zellige Keim teilt sich in 16 Zellen und wird dann zur Morula. Die Zona pellucida platzt oft im Morulastadium. In diesem Stadium sah ich das Richtungskörperchen fast nicht. Die Keime in diesem Stadium sind fast oval oder ovoid, einige auch kuglig, und finden sich im Isthmusteile oder Anfangsteil des Uterüs.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489