Journal of Okayama Medical Association
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實験的日本住血吸蟲病家兎ニ於ケル窒素新陳代謝ニ關スル研究

太田 徳次郎 岡山醫科大學法醫學教室
西崎 武亥一 岡山醫科大學法醫學教室
Thumnail 48_442.pdf 1.02 MB
抄録
Da die zirrhotische Veränderung der Leber des durch Schistosommn japonicum infzierten Organismus sowohl auf die mechanische wie auf die Giftwirkung der Parasiten zurückzufülnen ist, so ist es nicht uninteressant, die Einflüsse der Parasiten auf den Stoffwechsel des Organismus zu untersuchen. Unter diesem Thema haben Verfasser einige Experimente mit Kanincheu ausgeführt, deren Resultate hier folgendermassen zusammengefasst werden können: 1) In dieser Untersuchung wurde eine Reihe von Kaninchen experimentell durch Schistosomum japonicum infiziert und der Harn des erkrankten Kaninchens chemisch erforscht. 2) Im Aufangs- oder leichten Stadium der Schistosomiasis japonica bei Kaninchen zeigt der Harn kaum irgendeine erkennbare Veränderung. 3) Beim schweren oder späteren Stadium kommen bei erkrankten Kaninchen verschiedene Harnveränderungen zum Vorschein, aus denen wir auf gestörten Stoffwechsel achliessen dürfen. a) Das Körpergewicht und die Harnmenge nehmen ab, der Harn wird allmählich saner, sein spezifisches gewicht erhöht sich und im Harn tritt Grallenfarbstoff auf. b) Das vermehrte Harnammoniak kann sowohl auf die überschüssige Säureproduktion wie auf die stärlkere Zersetzung des Körpereiweisses des erkrankteu Organismus zurückzuführen sein. c) Aus der erhöhten Aminosäureausscheidung darf man auch auf den Zerfall des Körpereiweisses schliessen. d) Der vermehrte Harnpurinkörper, die verminderte Harnsäure und das besonders verringerte Harnallantoin, d. i. die vorhandene Purinstoffwechselstörung lässt eine Schädigung der Leberfunktion des erkrankten Organismus annehmen, wean man das Auftreten des Gallenfarbstoffes im Harne und die pathologisch-anatomische Veränderung der Leber dabei in Erwägung zieht.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489