Journal of Okayama Medical Association
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低氣壓ニ於ケル赤血球數,血色素量,脈搏數及ビ血壓ノ變化ニ就テ

相木 孝行 岡山醫科大學生理學教室
Thumnail 51_2470.pdf 4.21 MB
抄録
Um den Einfluss des Hochberges auf dem Menschenkörper zu studieren, hat der Verfasser im Jahre 1935 (Juli) mit seinen 16 Kollegen, die alle Mitglieder des physiologischen Instituts der med. Fakultät Okayama waren, den Berg Huzi bestiegen. Dabei untersuchte er in der Höhe von sog. Gogome (2600M, 530mmHg) und auf den Gipfel (2776M, 489mmHg) die Schwankung von Erythrozytenzahl, Hämoglobinmenge, Pulszahl und Blutdruck, um festzustellen, ob hierbei irgend welche dem verminderten O2-Druck entsprechende zweckmässige Anpassung am Körper geschiet. In Mai, 1936, wurde unserer physiologischer Laboratorium mit einem Unterdruckkammer ausgerüstet. Der Verfasser hat also dann in diesem Tank dieselben Experimente bei -200mmHg und -310mmHg durchgeführt. Die Resultate von genannten beiden Untersuchungen waren wie folgt: 1) Erythrozytenzahl: Die Untersuchung auf dem Berg Huzi ergab in 3 von insgesammt 4 Fällen keine beträachtliche Schwankung der Erythrozytenzahl, ausgenommen von einem Falle, wobei sie um 6.2% zunahm. In dem Unterdruckkammer nahm sie in 5 unter 8 Fällen um 0.4-3.1% zu, in 2 Fallen um 0.6-1% ab und in einem Falle war keine Änderung der Erythrozytenzahl nachzuweisen. Es kann daher angenommen werden, dass die Erythrozytenzahl unter den Niederdruck in der meisten Fällen zuzunehmen neigt. 2) Hämoglobinmenge: Hämoglobinmenge nahm bei Untersuchung auf dem Berg Huzi in 3 unter 10 Fällen um 1-24% zu. In dem Unterdruckkammer trat nur in einem Falle die Abnahme der Hämoglobinmenge von 0.9% ein, während sich in den übrigen 7 Fällen allfällig die Hämoglobinzunahme von 0.4-7.8% zeigtk. 3) Es liess sich nach dem Aufenthalt von 3 Wochen auf dem Berg Huzi die beträchtliche Zunahme der Erythrozyten sowie Hämoglobinmenge nachweisen. 4) Pulszahl: Die Pulszahl nahm sowohl auf dem Berg Huzi wie in dem Unterdruckkammer auffallend zu. 5) Blutdruck: Der Blutdruck erhöhte sich in hohem Grade auf dem Berg Huzi in dem maximalen sowie minimalen Werte. Im Gegenteil hierzu kam in dem Unterdruckkammer keine beachtenswerte Änderung des Blutdrckes zum Vorschein, während der Pulsdruck mit der Zunahme von Pulszahl allmählich herabsank. Auf Grund obiger Tatsachen schliesst der Verfasser, dass es unter dem Unterdruck eine zweckmässige Anpassung an Erythrozytenzahl, Hämoglobinmenge und Pulszahl vielleicht auch am Blutdruck zu Tage tritt.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489