Journal of Okayama Medical Association
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攝護腺肥大症ノ臨牀的研究

岡崎 正敏 岡山醫科大學皮膚科泌尿器科教室
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抄録
Der Verf. berichtet über 126 Fällen von Prostatahypertrophie, welche, vom Januar 1936 bis Dezember 1940 in der klinik zur Untersuchung kamen. Er hat klinische sowie statistische Untersuchungen daruber gemacht und zu folgenden Resultaten, 1) Prostatahypertrophie betrug durchschnittlich 4.1% (2.7 bis 6.1%) von den uro- logischen Leiden in der klinik. 2) Es handelte sich um Fälle, von denen 50 im 1. Stadium, 48 im II. und 27 im III. Stadium standen. Das Alter der Patienten lag in 32 Fällen zwischen 61 und 65 Jahren, in 3 Fällen jedoch lag das Alter zwischen 36 und 40 Jahren. Der jungste Fall war im 38, und der älteste im 86. Lebensalter. 3) Die Anamnestisch an Gonorrhoe gelittenen Personen betrugen 55 (43.6%). 4) Was die Berufsarten anbetrifft, so zeigt seine Statstik eine auffallende Mehrzahl von Bauer, doch konnte er keine gewisse Beziehung. 5) Was die Jahreszeit anbetrifft, so stand März im Vordergrund, ihm folgten dann Mai und Juni. Die Krankheit trat also von Frühling bis Sommer am haufigsten auf. 6) Dieses Leiden erschien meistens bei kräftig gebauten und mässig gut ernährten Mannern, während es nur selten bel schwächlichem Körperbau und schlechtem Ernä- hrungszustande gefunden wurde. 7) Die häufigsten Hauptklagen waren Pollakisurie, Miktionsschmerzen, Hämaturie, Residualgefuhl und schmalei Harnstrahl. Der Residualharn betrug in 15 Fälleu 50ccm; die grösste Menge wies 800-1000ccm auf, was in 2 Fallen festgestellt wurde. 8) Bei der digitaler bzw. rektaler Betastung fand er in häufigsten Fallen Hühnerei- grosse. 9) Die Länge des Penis, die in 18 Füllen entlang der dorsalen Serite des Peinis gemessen wurde, betrug durchschnittlich 9.43cm von der Spitze des Glans an bis zur Wurzel des Penis hin; die Umgebung der Corona glandis mass durchscbnittlich 8.9cm, die Umgebung des Penisschaftes war an der Mitte 8.5cm. 10) Im zystoskopischen Bilde sah man die Blase in den meistem Fällen in einer Grösse von 300-400ccm, weniger häufig in einer Gsösse von 400-500ccm uud von 150- 200ccm. Die grösste Blase betrug 780ccm. 11) Die Prostatahypertrophie betraf in den meisten Füllen den rechten und den linken Lappen symmetrisch; diesen Fällen folgten die Falle, in denen nur der linke Lappen allein angeschwollen war; dann kamen die Falle mit der Wucherung des rechten bezw. des mittleren Lappens in Betracht. 12) Balkenbildung war in den meisten Fällen des I. Stadiums nicht feststellbar; im II. sowohl Wie III. Stadium dagegen wurde die Neubildung in allen Fällen beobachtet. 13) Der Blutdruck war in den Fällen vom hochsten sowie vom niedrigsten Blutdruck, immer etwas høher als der normale. 14) Die Nierenfunktion wurd edurch Anwendung der Wasserausscheidungs-(Verdunnungs-), Konzentrations-, Phenolsulfophthalein- und Indigocarminsprobe untersucht, es stellte sich heraus, dass die Störungen der Niere mit dom Fortschreiten der zu betrachtenden Krankheit sich parallel steigerten. 15) Als Komplikationen liess sich in der Mehrzahl der Fälle Blasenentzündung feststellen, ihr folgten dgnn 18 Fälle von Blasenstein und 8 Fälle von Strictura urethrae. 16) Zur Therapie wurde die Elektrokoagulation bei 38 Fällen mit beinahe zufriedenstellendem Erfolge ausgeführt. 17) Die Fernresultate sind in meisten Fällen gut.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489