Journal of Okayama Medical Association
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「睾丸ホルモン」ノ皮膚塗布ニ關スル實驗的研究

佐藤 直泰 岡山醫科大學生理學教室
Thumnail 53_187.pdf 1.94 MB
抄録
Im Jahre 1931 Dr. Adolf Butenandt auszog aus männlichem Menschenharn eine krystallisierte Substanz und nannte es Androsteron. Er meinte, dass diese neu extrahierte Substanz das Wesen des Hodenhormons darstelle. Neuerdings sind Zondeck und Sulman, Fussgaenger u.a. experimentell einem interessanten Ergebniss gelangt, dass das Hodenhormon von der Haut absorbiert wird. Nach diesen Autoren die absorbierte Menge ist sn gross auf diese Weise eben denselben Erfolg erzielen kann, wie dieses Hormon per es oder subkutan einverleibt ist. Der Verf. prüfte das von den genannten Autoren vorgenommen Experiment nach. Dabei hat er die Rücksicht genommen um zu bestimmen, von welcher Stelle dei. Haut das Hormon resorbiert wird. Als Versuchstier ist er Ratten gewählt und als Untersuchungsmittel brauchte er Genermon-M von Sankyo. Der Verfasser. teilte die kastrierten Versuchsratten in drei Gruppen; zur ersten Gruppe wurde das Genermon-M 0.2cc töglich subkutan injiziert; der zweiten Gruppe wurde dasselbe Mittel in Menge von 0.2cc töglich 2 oder 3 mal auf die Ruckenhaut gestrichen; die dritte Gruppe liess als Kontrolle ohne jede Behandlung. Nach der Verf. dieses Versuchsverfahren wahrend 25 Tagen wiederholt hatte, tötete er die Tiere und exstirpierte die Hauptgeschlechtsorgane und mass er das Gewicht der einzelnen Organen. Der durchschnittliche Wert des Gewichtes bei jeder Gruppe lässt sich folgendermassen geben. Aus diesen Ergebnissen stellt sich heraus, das sowohl die Injektionsgruppe als auch die aufgestrichene Gruppe verhaltnissmössig weniger Atrophie der Genitalien aufweist als die Gruppe ohne Behandlung und zwar an der Injektionsgruppe ist die Veränderung am geringsien wenn auch die Atrophie stattfindet. Damit ist festgestellt, dass man durch Injektion sowie auch durch Aufstreichen von Genermon-M auf die Haut die Atrophie der Geschlechtsorgane sicher aufhalten kann. Um Absorptionsstelle des Hodenhormons zu bestimmen, vermischte er Sudan III. zu Genermon-M-Losung im Öl. Sodann aufstreicherte er die mit Sudan III. geförbte Hormon-Lösung auf die Haut, nach einiger Tagen die aufgestrichene Stelle der Haut ausschnitt, fixierte in Formol und daraus stelle die Schnitt fur Mikroskopie. Am diesen Präparate fand er, daas Sudan III. hauptsachlich die Umgebungsgeweben der Haarwurzel, insbesonders die Talgdrüsen stark tingiert war. Das deutet darauf hin, dass das aufgestrichene Genermon-M durch Talgdrüsen resorbiert wird.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489