Journal of Okayama Medical Association
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急性膵臟壞死ニ於ケル膵内分泌ニ關スル實驗的研究(第1篇)糖代謝ニ關スル研究

藤原 公平 岡山醫科大學津田外科教室
Thumnail 54_1819.pdf 2.61 MB
抄録
1) Bei morphinbeträubten hungernden Hunden wurde akute Pankreasnekrose durch Injektion von Olivenöl oder Rindergalle in die Ausführungsgänge der Bauchspeicbeldrüsen erzeugt, um quantitative Schwankungen der Serumdiastase und des Blutzuckers zu beobachten. i) Bei leichtgradiger Nekrose (die eingeführte Dosis betrug 0, 5cc/Kg und darunter) blieben die Versuchshunde über 24 Stunden, meistens aber 48-54 Stunden am Leben. Die Serumdiastase erfuhr im Frühstadium nach der Injektion eine yermehrung, während der Blutzucker in der Menge herabgesetzt wurde. Im Verlauf der Zeit ging dann dieses Stadium allmählich ins Stadium der Hyperglykämie über, wobei die Serumdiastase sogar eine quantitative A bnahme erlitt. Der quantitative Wert des Blutzuckers nahm also umgekehrt zu den quantitativen Schwankungen der Serumdiastase ab und zu. ii) Bei mässiger Nekrose (die eingeführte Dosis betrng 1, 0-0, 5cc/Kg) trat 12-24 Stunden nach der Injektion die Initialhypoglykämic ein, die aber bald danach zur Norm zurüuckgebildet wurde. Bevor das Stadium in das der Hyperglykamie überging, verendeten die Versuchshunde. Die Serumdiastase nahm, wie unter i) erwähnt, im Anfangsstadium zu. iii) Bei schwerer Nekrose (die Injektion wurde in der Dosis von 1, 0cc/Kg und darüber vorgenommen) setzte sich im Frühstadiüm innerhalb von 12 Stunden nach der Injektion hypoglykämisches Schock oder Insulinschock sehr oft ein. Durch die dabei vorgenommene Injektion von Traubenzucker bildete sich dieses Schock in kurzer Zeit zurück und obendrein wurde auch die Lebensdauer etwas verlängert. iv) Die Art der auftretenden Affektfonen war je pach der Art der eingeführten Flüssigkeiten verschieden. Beim Olivenöl traten Ödem und Nekrose intensiv auf, bei der Rindergalle Blutungen. Ferner traten die Affektionen um so höhergradig ein, je grösser die Injektionsdosis war, auch die Lebensdauer wurde um so kürzer und die quantitative Abnahme des Blutzuckers im Frühstadium um so stärker aufgetreten. Das Insulinschock trat jedoch bei der Einfuhrung von Rindergalle nicht in die Erscheinung. v) Die im Frühstadium eintretende Hypoglykämie entstand in allen Fällen. Bezüglich der Ursache für die Entstehung dieser Hypoglykämie muss angenommen werden, dass das Insulin über die Massen abfliesst. 2) Die bei Kaninchen ausgeführten chemischen und histologischen Untersuchungen ergaben, dass die Menge von Leberglykogen im Verlauf der Zeit nach der Injektion immerfort abnahm, und zwar im Frühstadium etwas rascher, dann allmählich langsamer. Über die Ursache und den Mechanismus dieser Abnahmeist noch nichts bekannt. Es liegt aber die Vermutung nahe, dass Wechselbeziehungen zwischen Leberglykogen und der anfänglichen Zunahme der Pankreasfermente, vor allem der Diatase, und der überreichlichen Abfliessung des Insulins bestehen müssen. 3) Auf Grund dieser Beobachtungen kam der Verf. zu dem Schluss, dass man bei akuter Pankreasnekrose, weil dabei der Kohlehydratstoffwechsel stark gestört wird, Verabreichung des Traubenzuckers nicht vernachlässigen darf, um die Verlierung des Glykogens zu verhindern. Auch im Stadium der Hyperglykämie ist es nach dem Erachten des Verfassers am Platz, das Insulin in Kombination mit der Glukose zu verwenden.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489