Journal of Okayama Medical Association
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蝮蛇甲状腺ノ發生ニ就テ

坪井 義晴 岡山醫科大學解剖學教室胎生學研究室
Thumnail 54_1364.pdf 12.9 MB
抄録
Durch Untersuchungen kam der Verfasser zu folgendem Schluss: 1) Bei Kreuzottern tritt die Shilddrüsenanlage ungepaart in die Erscheinung, und zwar schon bei einem Embryo von 2, 8mm Durchmesser. 2) Die Schilddrüsenanlage entsteht aus einer Wucherung der parenchymatösen Zellen, die vom medianen Teil der Bauchwand der I. Kiemenblase schnabelartig hervorragen. Die Anlage selbst springt somit ventrokaudalwärts vor. 3) Die Schilddrüsenanlage, die im Frühstadium mit der I. Kiemenblase in Verbindung steht, trennt sich von deren Wand bei einem Embryo von 5, 5mm Durchmesser vollständig ab, indem sich zunächst der Basalteil der Anlage bei einem Embryo von 4, 5mm Durchmesser allmahlich verkleinert und endlich zu einem engen Stiel wird, der dann bei einem Embryo von 5, 5mm Durchmesser durchaus verschwindet. 4) Die sich von der wand der I. Kiemenblase befreite Schilddrüsenanlage rückt sich allmählich kaudalwärts hin. 5) Bei einem Embryo von 10, 0mm Durchmesser wird an der Schilddrüsenanlage Follikelbildung deutlich beobachtet. 6) Die Schilddrüsenanlage ist auch bei einem Embryo von 10, 0mm Durchmesser noch immer nicht rechts und linksseitig gepaart, sondern als eine einfache maulbeerartige Drüse vorhanden.
ISSN
0030-1558
NCID
AN00032489